Freitag, 17. Juni 2011

Saunabau Müther – Projektnotizen

Müther Saunabau - Gartensauna mit überdachter Terrasse
Die Sauna- und Wellnessbranche boomt. Entsprechend viele Anbieter tummeln sich auf dem Markt und bieten Saunen in allen denkbaren Ausführungen und Preislagen an.

Seit einigen Monaten betreue ich mit einem zweiten Texter die Website des größten Saunabauers in Nordrhein-Westfalen. Bei der Heterogenität des Marktes ist es eine Herausforderung, die Stärken des Unternehmens über Google AdWords in knappen Worten deutlich zu machen.

Müther Saunabau setzt auf traditionelle Werte: solides Handwerk, jahrelange Erfahrung, hochwertiges Baumaterial.

Dank eingespielter Produktionsprozesse kann das Unternehmen auch unkonventionelle Kundenwünsche realisieren – mit nur wenig mehr Aufwand als für Standardmaße.

Wir verfolgen das Ziel, genau diese Tugenden über die Website zu vermitteln. Dies lassen wir auch in den AdWords-Anzeigentexten durchblicken, ebenso wie in den Texten für die organische Suchmaschinenoptimierung.

Aus der Analyse der Websitestatistik haben wir den Eindruck gewonnen, dass sich die Besucher einige Minuten Zeit nehmen, um sich genauer über die Leistungen unseres Kunden zu informieren. Regelmäßige Kontaktanfragen sind sicher auf eine attraktive und informative Website zurückzuführen.

In diesem Sinne werden wir die Website weiter betreuen und optimieren.

Freitag, 6. Mai 2011

Am liebsten schreibe ich Liebesbriefe


By andrea silva from santiago (HEART!) [CC-BY-2.0 (www.creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons
By andrea silva from santiago (HEART!)
[CC-BY-2.0 (www.creativecommons.org/
licenses/by/2.0)],
via Wikimedia Commons

Nicht diese:
Maschinell frankiert mit maschinell erstellter Rechnung/Serienbrief

Lieber diese:
Mit Herzchen dekorierte und mit Kussmund unterschriebene

In Wirklichkeit eine Mischung davon: Relevante Inhalte mit persönlicher Ansprache


 

 

Hier ein Muster-Liebesbrief:


Lieber Kunde,

du hast es nicht leicht,
ich habe etwas, was dich interessieren dürfte,
guck doch mal, so geht es besser!

Gern komme ich zu dir und zeige dir das noch genauer,
ich freue mich, wenn ich dir helfen kann.

Wann können wir uns treffen? Antworte mir bald.

Dein Dienstleister

Liebesbriefe enthalten viele Fragen, an denen man sich orientieren kann:

  • Wie geht es dir?
  • Was hast du in der letzten Zeit getan?
  • Kann ich dir helfen?
  • Warum hast du dich so lange nicht gemeldet?
  • Wann sehen wir uns wieder?

Die Parallele: Fragen des (potenziellen) Kunden beantworten

  • Wie geht es dem Kunden an seinem Arbeitsplatz?
  • Welche Probleme muss er bewältigen?
  • Braucht er Hilfe, kann ich ihm eine Lösung genau für sein Problem anbieten?
  • Zögert er, Hilfe anzunehmen, was würde ihn motivieren, mir zu antworten?
  • Warum es für ihn wichtig ist, bald (wieder) zusammenzukommen
  • Mit einer Handlungsaufforderung abschließen

P.S.:

Klar und deutlich schreiben, den Leser nicht im Zweifel/Unsicheren lassen, nicht nur etwas andeuten

 

Mit einem (Liebes-)Brief ist es nicht getan:

    By Studio Jaeger, Stockholm (sv:Hvar 8 dag no 35, 1911.) [Public domain], via Wikimedia Commons
    By Studio Jaeger, Stockholm
    (sv:Hvar 8 dag no 35, 1911.)
    [Public domain], via Wikimedia Commons
  • Regelmäßige Briefe Mailings, Newsletter
  • Telefonate Telefonmarketing, Werbung in den Medien
  • Ansichtskarten Online-Marketing mit Facebook etc., Broschüren, Kataloge
  • Wiedersehen Messen, andere Kundentermine
… und der Kreislauf beginnt von vorn! 

 

Liebesbriefe sind im 21. Jahrhundert noch genauso beliebt wie vor 200 Jahren

Der/die Liebste sammelt positive Eindrücke und behält die Briefe, wenn Sie sein Herz erreichen.
Glauben Sie mir: Deutschland ist immer noch ein Land der Romantiker!

Montag, 4. April 2011

Redaktionelle Suchmaschinenoptimierung

Vorbemerkung: Dieser Artikel stand einige Zeit auf wikipedia.de und wurde dann gelöscht. Da ich den größten Teil des Artikels verfasst habe, erlaube ich mir, diesen auf meinem Blog zu veröffentlichen.

Redaktionelle Suchmaschinenoptimierung (engl.: editorial search engine optimization, ESEO) ist ein Teilbereich der Suchmaschinenoptimierung und optimiert Webseiten inhaltlich. Dabei werden Texte auf Keywords häufiger Suchanfragen ausgerichtet und die Inhalte in der Usability und Nutzerorientierung verbessert.

Allgemeines

Redaktionelle Suchmaschinenoptimierung baut ein umfassendes redaktionelles Gerüst um Suchbegriffe herum auf. Zunächst definert ein Unternehmen seine Potenziale und Ziele im Bereich Online-Marketing. Daraus entwickelt man ein strategisches sowie ein redaktionelles Konzept für die zu optimierende Website, die z. B. mittels PR-Maßnahmen vermarktet wird.

Suchmaschinen müssen die Redaktionelle Suchmaschinenoptimierung verstärkt berücksichtigen: Eine Suchmaschine muss ihren Benutzern möglichst wertvolle redaktionelle Inhalte liefern, um am Markt zu bestehen. Wie jedes Unternehmen leben auch Suche-Anbieter von einer hohen Kundenzufriedenheit. Wenn eine Suchmaschine dafür bekannt ist, mittelmäßige oder oberflächlich geschriebene Artikel hoch zu ranken, gefährdet das ihre Existenz. Ein Artikel in englischer Sprache erläutert diesen Zusammenhang: Fluff vs. Quality Content .

Ressourcen der Suche-Anbieter für die Redaktionelle Suchmaschinenoptimierung: Die maschinelle Interpretation und Weiterverarbeitung von Informationen ist Gegenstand des Semantischen Web. Suche-Anbieter setzen zunehmend semantische Software ein, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Im Official Google Blog gibt Google den aktuellen Stand der Texterkennung bekannt. Anfang 2010 schätzt Google seinen Entwicklungsstand selbst so ein: "We can't ... understand a sentence with anywhere near the precision of even a child." (Helping Computers understand language. Nutzer-Feedback ist Google deshalb willkommen und fließt in die Optimierung der Such-Algorithmen ein. Der Artikel enthält eine umfangreiche Linkliste zum Sprachverständnis von Suchmaschinen.

Zur Redaktionellen Suchmaschinenoptimierung gehört auch das Verfassen von aussagekräftigen Title- und Description-Tags. Google zielt darauf ab, diese Meta-Tags so relevant wie möglich zu gestalten (http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?answer=35264). Auf der Suchergebnisseite stellen sie die ersten drei Zeilen eines Suchergebnisses dar. Gut formulierte Title- und Description-Tags erhöhen die Klickrate auf die Zielseite. Eine inhaltlich überzeugende Zielseite ist das letzte Glied in der Kette der redaktionellen Suchmaschinenoptimierung. Erst wenn die Zielseite die erwartete Reaktion des Besuchers auslöst (von der gestiegenen Wertschätzung für das Unternehmen bis hin zur Produktbestellung), ist die Redaktionelle Suchmaschinenoptimierung erfolgreich gewesen.

Es reicht also nicht, eine Website mittels technischer Suchmaschinenoptimierung auf die erste Ergebnisseite zu bringen. Um eine Website dauerhaft dort zu platzieren, bedarf es zunehmend einer inhaltlichen Aufwertung der zu optimierenden Webseite. Glaubwürdige und authentische Informationen wecken gleichermaßen das Vertrauen des Lesers und lassen die Webseite für die Suchmaschinen als relevant erscheinen. Das Suchmaschinenranking einer inhaltlich so optimierten Webseite wird somit dauerhaft verbessert.

Außer auf die genannten Methoden der OnPage-Optimierung setzt die Redaktionelle Suchmaschinenoptimierung sehr stark auf OffPage-Faktoren wie beispielsweise ein effektives Netzwerk an Querverweisen bzw. externe Backlinks auf die zu optimierende Webseite. Die dadurch gewonnene Linkpopularität ist einer der stärksten Faktoren in den Suchmaschinen-Algorithmen.

Werkzeuge der Redaktionellen Suchmaschinenoptimierung
  • Texte, Bilder (Fotos, Grafiken), Videos und Podcasts
  • eigene Medienwelten (Themenseiten, Plattformen, Foren, Portale)
  • gezielte Pressearbeit für Online-Medien
  • effektives Suchmaschinenmarketing
  • Pressearbeit für Fachmedien
  • Suchwortdichte

Dienstag, 26. Oktober 2010

Linktauschprogramme sind keine gute Idee - besser bloggen, sagt Google

Google hat eine Infoseite über Linktauschprogramme
erstellt. Google warnt u. a. vor:
  • Links zu Webspammern oder "schlechter Nachbarschaft" im Web
  • Übermäßiger Linkaustausch und übermäßige gegenseitige Vernetzung ("Ich verknüpfe zu dir und du verknüpfst zu mir")
Wie es besser geht, sagt Google auch:
"Denn nicht nur die Anzahl der Links, die auf Ihre Website verweisen, ist entscheidend, sondern auch deren Qualität und Relevanz. Guter Content zahlt sich aus: Links sind in der Regel ein Votum aus freien Stücken und die fleißige Blogger-Community kann hervorragend dazu beitragen, Ihre Website populär zu machen."

Eine nette Aufforderung von Google: Im Web schlummern noch so manch gute Inhalte, die durch Qualitäts-Links wachgeküsst werden können. Ein großes Betätigungsfeld für Blogger und (ich füge hinzu) soziale Netzwerke.

Donnerstag, 9. September 2010

Lobby für gute Webtexte

Im Internet gibt es leider eine Inflation von Texten, die es nicht wert sind, gelesen zu werden. Meine These: Unqualifizierte Texte bringen dem Betreiber der Website keinen Nutzen, möglicherweise schaden sie dem Unternehmen sogar.

Auf der anderen Seite gibt es unzählige Unternehmen, die Hervorragendes leisten. Insbesondere, was die Darstellung im Text betrifft, werden diese Leistungen auf den meisten Unternehmens-Websites noch nicht angemessen gewürdigt.

Ich möchte eine Diskussion anstoßen, z. B. über diese Themen:
• Anforderungen an Webtexte/Webtexter
• Qualitätskriterien für Webtexte
• Gute Beispiele/Erfahrungen für Inhalte/Konzeption von Websites

Zwei Ziele und zwei Zielgruppen habe ich im Sinn:
• Texter und andere Webschaffende, die einen fachlichen Beitrag leisten
• Betreiber von Websites, die Probleme benennen und Antworten bekommen

Meine Vision: Es ist an der Zeit, eine Lobby für den Mehrwert und die Chancen von Webtexten zu etablieren. Ich bin gespannt auf die Diskussionsbeiträge und auf den Verlauf der Diskussion.

Donnerstag, 20. November 2008

Warum Protokolle von einem Internet-Texter?

Protokolle wie Internettexte müssen auf den Punkt kommen und leicht lesbar sein. In längeren Protokollen muss man ähnlich navigieren können wie auf Websites. Internettexte müssen sachlich richtig sein, und die Inhalte müssen überprüfbar sein. In Protokollen wiederum zeichnen am Schluss der Protokollant und der/die Verantwortliche für die Richtigkeit.

Im Protokoll wird aufgezeichnet, wer was gesagt hat. So sollte es in einem Internettext auch sein. Eine Menge überraschende Parallelen, nicht wahr? Darum bietet all you need is words mit Erfolg "Protokoll schreiben" als Dienstleistung an.

Mittwoch, 3. September 2008

Überschriften von Webseiten müssen informieren

Werbung in Zeitungen, im Radio oder TV zieht mit originellen Ideen die Aufmerksamkeit auf sich. Die Werbung unterbricht Leser, Zuhörer oder Zuschauer bei Ihrer Tätigkeit.
Im Internet ist das anders. Warum? Die Surfer sind selber aktiv und kommen meistens über Suchmaschinen oder einen Link auf die Webseite und wollen vor allen Dingen eins ganz schnell wissen: Bin ich hier richtig und finde ich hier das, was ich suche? Diese Frage muss die Überschrift der Seite beantworten. Sie muss daher zuerst informativ sein. Ist sie nur originell, ist der interessierte Besucher wahrscheinlich schon wieder in der Suchmaschine und klickt ein anderes Suchergebnis an.
Quelle: Nick Usborne, http://www.excessvoice.com/web-copywriting-tip28.htm